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Gynäkomastie

Fakten zur Gynäkomastie

OP-Dauer:1,5 - 2 Stunden
Narkose:örtliche Betäubung/Dämmerschlaf
Klinikaufenthalt:ambulant
Fadenzug:nach 1 - 2 Wochen
Sport:nach ca. 6 Wochen
Kosten:CHF 6.000

Als Gynäkomastie bezeichnet man eine Vergrösserung der Brustdrüsen beim Mann. Diese komplexe Erkrankung hängt nicht wie oft vermutet mit dem Körpergewicht zusammen, sondern entsteht meist durch Störungen im Hormonhaushalt. Die Folge ist eine ein- oder beidseitig vergrösserte Brust bei Männern.

Die meisten Betroffenen leiden stark unter der weiblich wirkenden Brust. Im Rahmen einer chirurgischen Brustverkleinerung lässt sich die Gynäkomastie jedoch erfolgreich behandeln. Die Brustkorrektur beim Mann ist in der Regel ein ambulanter Eingriff, der unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird und etwa 2 Stunden dauert. Der Patient kann unsere Berner Klinik nach dem Eingriff noch am selben Tag wieder verlassen.

Was ist Gynäkomastie?

Als Gynäkomastie bezeichnen Mediziner eine vergrösserte Brust beim Mann. Genauer gesagt sind bei dieser Erkrankung die Brustdrüsen vergrössert, es kommt also zu einer verstärkten Bildung von Drüsengewebe. Man spricht auch von der sogenannten echten Gynäkomastie.

Eine vergrösserte Brust kann bei Männern auch als Folge von Übergewicht auftreten. In diesem Fall handelt es sich nicht um eine Erkrankung im eigentlichen Sinne, sondern um Ansammlungen von Fettgewebe im Brustbereich. Mediziner sprechen in diesem Fall von einer Pseudogynäkomastie.

Unabhängig von der Ursache stellt die vergrösserte Brust für Männer eine grosse psychische Belastung dar. Jugendliche sind besonders häufig von der Gynäkomastie betroffen. Rund 60 % aller männlichen Jugendlichen leiden unter einer Brustdrüsenvergrösserung, die sich jedoch nach der Pubertät in aller Regel von selbst wieder zurückbildet. Ist dies jedoch nicht der Fall, so kommt gegebenenfalls eine plastisch-ästhetische Brustverkleinerung infrage.

Chirurgische Brustverkleinerung bei Gynäkomastie

Im Rahmen einer Brustverkleinerung lässt sich eine vergrösserte Brust beim Mann in vielen Fällen erfolgreich behandeln. Der chirurgische Eingriff kommt bei einer bestehenden Gynäkomastie zum Einsatz, eignet sich aber auch für Patienten mit überschüssigem Fettgewebe im Brustbereich. In beiden Fällen wird das überschüssige Gewebe operativ entfernt und die Haut im Brustbereich gegebenenfalls gestrafft.

Vor der Brustverkleinerung erhält der Patient eine ausführliche Beratung durch Dr. Kiermeir in Bern. Es wird zunächst die Befundsituation festgestellt und mögliche Behandlungswege werden aufgezeigt. Anschliessend wird sich in Absprache mit dem Patienten für eine geeignete Behandlungs- und Narkoseform entschieden.

Der Eingriff selbst dauert etwa 90 bis 120 Minuten. Häufig kann die Operation unter örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf durchgeführt werden. In Einzelfällen ist eine Behandlung in Vollnarkose notwendig, etwa bei sehr aufwendigen Eingriffen. In diesem Fall schliesst sich ein kurzer stationärer Aufenthalt in Bern an.

Für die Brustverkleinerung setzt Dr. Kiermeir zunächst die notwendigen Hautschnitte im Bereich der Brustwarzen. Über diese kleinen Schnitte entfernt er das Drüsengewebe und gegebenenfalls auch überschüssiges Fettgewebe. Falls eine Fettabsaugung erforderlich ist, erfolgt diese mithilfe einer feinen Kanüle.

Video zur Gynäkomastie

Nach der Brustverkleinerung

Nach der Operation legt Dr. Kiermeir Drainagen, die den Ablauf der Wundsekrete gewährleisten. Der Patient erhält einen Brustverband zur Reduzierung von Schwellungen. Der Verband muss nach der Brustverkleinerung für etwa 2 Wochen getragen werden. Um den Behandlungserfolg zu unterstützen, empfiehlt sich während der folgenden Wochen zusätzlich der Gebrauch von Kompressionswäsche.

Die behandelten Bereiche müssen zunächst noch geschont und regelmässig kontrolliert werden. Bereits wenige Tage nach dem Eingriff entfernt Dr. Kiemeir die Drainagen. Die Operationsfäden werden nach etwa 1 bis 2 Wochen gezogen. Um Komplikationen vorzubeugen, sollten Sie während der ersten Wochen nach der Brustverkleinerung auf Sport verzichten.

Video: Nachsorge der Gynäkomastie

Häufige Fragen zur Gynäkomastie

Falls die Brustoperation in Vollnarkose durchgeführt wird, müssen vor dem Eingriff verschiedene Verhaltensregeln beachtet werden. So ist es beispielsweise erforderlich, bestimmte Medikamente vorübergehend abzusetzen. Im persönlichen Beratungsgespräch in Bern informiert Sie Dr. Kiermeir genau, welche vorbereitenden Schritte in Ihrem Fall erforderlich sind. Bei stark übergewichtigen Patienten kann es ausserdem sinnvoll sein, vor der Brustverkleinerung zunächst eine Gewichtsreduktion anzustreben.

Eine Brustverkleinerung bei Gynäkomastie kann in der Regel unter örtlicher Betäubung vorgenommen werden. Auf Wunsch des Patienten wird die Narkose zusätzlich um einen Dämmerschlaf ergänzt. Auf diese Weise nimmt der Patient den Eingriff nicht bewusst wahr. Bei grösseren Eingriffen kann aus medizinischer Sicht auch eine Vollnarkose sinnvoll sein.

Die Brustoperation bei Gynäkomastie ist generell ein risikoarmer Eingriff, wenn er von einem erfahrenen Facharzt wie Dr. Kiermeir durchgeführt wird. Bei einer entsprechenden Veranlagung kann es in Einzelfällen zu einer verstärkten Narbenbildung kommen. Diese lässt sich jedoch in der Regel problemlos behandeln. Bei einer Brustverkleinerung in Vollnarkose gelten die gleichen Risiken wie bei jedem operativen Eingriff.

Nach dem Eingriff kann es für einige Tage zu leichten Beschwerden wie Schmerzen oder Blutergüssen kommen. Diese klingen in aller Regel schnell wieder ab. Anhaltende Schmerzen können auf Wunsch medikamentös behandelt werden.

 

Sie haben weitere Fragen zur Gynäkomastie oder möchten wissen, welche Behandlung in Ihrem individuellen Fall infrage kommt? Gerne sind wir in Bern persönlich für Sie da. Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder telefonisch unter 031 511 43 88.

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