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Kinnkorrektur

Fakten zur Kinnkorrektur

OP-Dauer:30 - 120 Minuten
Narkose:örtliche Betäubung, Vollnarkose
Klinikaufenthalt:nicht erforderlich, bei Vollnarkose 1-2 Tage
Fadenzug:nach einer Woche
Sport:nach ca. 6 Wochen
Kosten:CHF 600

Ein vorstehendes oder fliehendes Kinn ist für Betroffene oftmals sehr belastend. Die auffällige Kinnform wird nicht nur als Schönheitsmakel empfunden, sondern lässt das gesamte Gesicht unharmonisch wirken. Im Rahmen der Kinnkorrektur wird die Kinnform behutsam angepasst. Das Gesicht erhält eine ästhetische, wohlproportionierte Kontur.

Eine Kinnkorrektur eignet sich nicht nur für Patienten mit stark ausgeprägtem oder zurückliegendem Kinn, sondern kann auch bei einem Doppelkinn die lang ersehnte Hilfe bieten. Je nach Befund wird das Kinn bei dem Eingriff verkleinert oder mithilfe von Implantaten optisch vergrössert.

Vor der Kinnkorrektur

Die Kinnkorrektur ist in den meisten Fällen ein unkomplizierter Eingriff, der jedoch eine präzise Planung erfordert. Unter Umständen kann es auch nötig sein, fachübergreifende Voruntersuchungen etwa beim Zahnarzt oder Kieferchirurgen durchzuführen. Wie genau sich der Ablauf gestaltet und welche Behandlungsform in Ihrem Fall infrage kommt, erläutert Ihnen Dr. Kiermeir im persönlichen Beratungsgespräch in Bern.

Im Zuge der Voruntersuchungen erkundigt sich Dr. Kiermeir auch nach bestehenden Erkrankungen und Risikofaktoren, die gegen eine Kinnkorrektur sprechen könnten. Bei bestimmten Vorerkrankungen kommt eine Vollnarkose unter Umständen nicht infrage. In diesem Fall bespricht Dr. Kiermeir gemeinsam mit Ihnen mögliche Alternativen.

Vor dem Eingriff erhalten Sie verschiedene Verhaltenstipps, die einen komplikationsfreien Ablauf gewährleisten sollen. Auf exzessiven Alkohol- und Nikotinkonsum sollten Sie während der letzten zwei Wochen ebenso verzichten wie auf die Einnahme von Blut verdünnenden Medikamenten. Eine spezifische Vorbereitung ist für die Kinnkorrektur nicht erforderlich.

Ablauf der Kinnkorrektur

Die Kinnkorrektur wird in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung in Bern durchgeführt. Je nach Aufwand und OP-Technik kann gegebenenfalls auch eine Vollnarkose erforderlich sein. Der gesamte Eingriff dauert etwa 30 bis 120 Minuten.

Für die Kinnvergrösserung verwendet Dr. Kiermeir in der Regel Implantate aus künstlichem oder körpereigenem Material. Über einen kleinen Schnitt im Mund oder unter dem Kinn wird das Implantat in die gewünschte Position gebracht. In Einzelfällen kommen auch andere Behandlungsmethoden infrage, etwa eine Kieferverschiebung oder eine kontrollierte Kieferknochenfraktur. Diese Methoden sind jedoch deutlich aufwendiger und riskanter, weshalb zur Kinnvergrösserung bevorzugt Implantate verwendet werden.

Bei der Kinnverkleinerung wird der Kieferknochen entweder abgeschliffen oder komplett nach hinten verschoben. Dazu wird ein Teil des Unterkieferknochens entfernt und der Knochen anschliessend mit Schrauben fixiert. Die nötigen Schnitte werden an unauffälliger Stelle im Mund oder unter dem Kinn gesetzt.

Um ein Doppelkinn zu entfernen, ist normalerweise nur ein ambulanter Eingriff erforderlich. Dabei nimmt Dr. Kiermeir eine Fettabsaugung vor und entfernt gegebenenfalls bestehende Hautüberschüsse. Auch hier werden die Schnitte an unauffälliger Stelle gesetzt, etwa unter dem Kinn oder unter den Ohren.

Nach der Kinnkorrektur

Nach einer Kinnkorrektur unter örtlicher Betäubung kann der Patient die Klinik in Bern normalerweise noch am selben Tag verlassen. Bei Eingriffen unter Vollnarkose schliesst sich ein ein- bis zweitägiger stationärer Aufenthalt an. Die Kinnpartie sollte zunächst geschont und gekühlt werden. Bei Schnitten im Mund ist eine sorgfältige Mundhygiene besonders wichtig, um Infektionen zu vermeiden. Auf Sport sollten Sie während der ersten Wochen verzichten.

Etwa eine Woche nach der Kinnkorrektur werden die Fäden gezogen. Bereits nach wenigen Tagen können Sie Ihren beruflichen Verpflichtungen wieder nachkommen. Bis Sie wieder voll gesellschaftsfähig sind, vergehen je nach Behandlungsmethode etwa ein bis zwei Wochen.

Häufige Fragen zur Kinnkorrektur

Nach dem Eingriff kann es zu vorübergehenden Beschwerden wie Einblutungen, Sensibilitätsstörungen oder Entzündungen kommen. Gelegentlich kommt es ausserdem vor, dass ein eingebrachtes Implantat verrutscht. In diesem Fall ist gegebenenfalls ein zweiter, korrigierender Eingriff erforderlich.

Im Rahmen der Kinnkorrektur kann ein prominentes Kinn verkleinert oder ein fliehendes Kinn markanter gestaltet werden. Die Gesichtskonturen werden harmonisch geformt. Bei einem Doppelkinn lässt sich durch die Kinnkorrektur eine schlankere, jünger wirkende Gesichtsform erzielen.

Nach dem Eingriff kann es vorübergehend zu Schwellungen und Blutergüssen kommen. Diese gehen bei sorgfältiger Kühlung meist schnell wieder zurück.

Bei der Kinnkorrektur werden lediglich kleine Schnitte an unauffälligen Stellen gesetzt. Dadurch bleiben nur sehr unauffällige Narben zurück.

 

Sie haben weitere Fragen zum Thema Kinnkorrektur oder wünschen sich eine eingehende Beratung? Gerne beraten wir Sie persönlich in Bern zu Ihrem individuellen Fall. Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder telefonisch unter 031 511 43 88.

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